
Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf der Website des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Als Maximalversorger und drittgrößter Arbeitgeber der Region Bonn/Rhein-Sieg stehen wir mit rund 9.900 Mitarbeitenden für Spitzenmedizin, innovative Forschung und exzellente Lehre. Wir versorgen jährlich über 500.000 Patientinnen und Patienten und bilden mehr als 3.500 (Zahn-)Medizin-Studierende sowie rund 550 Auszubildende in Gesundheitsberufen aus. In enger Partnerschaft mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn verbinden wir klinische Praxis mit wissenschaftlicher Exzellenz und treiben gemeinsam den medizinischen Fortschritt voran. Durch modernste Verfahren, nachhaltige Strukturen und starke regionale Vernetzung gestalten wir die Gesundheitsversorgung in Bonn und weit darüber hinaus aktiv mit. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gern über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Uwe Reuter,
Vorstandsvorsitzender / Ärztlicher Vorstand

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International Medical Service.
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Aktuelles
Die zunehmende Verfügbarkeit routinemäßig erhobene Gesundheitsdaten – sogenannter “Routinely Collected Data” (RCD) –, die verstärkt für Forschungszwecke genutzt werden, eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, mehr Fragen zu Gesundheit und Krankheit zu beantworten – und das in kürzerer Zeit. Doch fehlt Forschenden oft das Wissen darüber, wie die Daten generiert wurden, sowie die Kontrolle darüber, wie sie erhoben wurden. Ein internationales Forschungskonsortium hat nun einen wegweisenden Leitfaden zur Nutzung von RCDs veröffentlicht, der den ersten umfassenden dieser Art darstellt. Ziel ist es, die Qualität, Validität und Transparenz von Studien auf Basis solcher Daten nachhaltig zu verbessern und damit die Grundlage für verlässliche evidenzbasierte Medizin zu stärken. Die Arbeit erscheint jetzt im renommierten Fachjournal The BMJ.
Wie lässt sich die Zukunft von gewässernahen Städten des Globalen Südens angesichts von Herausforderungen wie des Klimawandels am besten gestalten? Wie werden Konflikte in verschiedenen Kulturen beigelegt? Mit dieser zentralen Frage befasst sich ein neues Graduiertenkolleg am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und an der Universität Bonn. Mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist erstmals eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften beteiligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die beiden Einrichtungen zur Qualifizierung von Doktorand*innen in Millionenhöhe. Bundesweit unterstützt die DFG ab Herbst 2026 insgesamt zehn neue Graduiertenkollegs.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat seine neurologischen Versorgungskapazitäten weiter ausgebaut und eine zusätzliche Station für neurologische Patientinnen und Patienten in Betrieb genommen. Insgesamt stehen dort 17 Betten zur Verfügung, darunter perspektivisch auch Monitorbetten für Patientinnen und Patienten, die besonders engmaschig überwacht werden müssen. Mit dem Ausbau reagiert das UKB auf steigende Patientenzahlen in der neurologischen Versorgung und stärkt gleichzeitig die Versorgungssicherheit für Bonn und die gesamte Region.
Wie finden Tauben über viele Kilometer hinweg sicher nach Hause? Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn, der Universität Duisburg-Essen und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt: Spezielle Immunzellen in der Leber könnten den Vögeln helfen, das Erdmagnetfeld wahrzunehmen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Science veröffentlicht.
Mit einem feierlichen Festakt hat das Universitätsklinikum Bonn (UKB) heute offiziell sein neues Herzzentrum eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft kamen auf dem Bonner Venusberg zusammen, um eines der modernsten Zentren für Herzmedizin in Europa zu würdigen. Zu den Ehrengästen gehörte neben Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen auch der gesamte Aufsichtsrat des UKB.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) informiert über einen Cyberangriff auf einen externen Dienstleister, der bundesweit für zahlreiche Krankenhäuser die privat- und wahlärztliche Abrechnung übernimmt und auch für das UKB tätig ist. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden dabei personenbezogene Daten von Patientinnen und Patienten entwendet. Der Angriff erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen im April 2026.
Extreme Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und fehlende Energie: Für Menschen mit chronischer Fatigue können selbst alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Arbeiten oder Treffen mit Freunden zur großen Herausforderung werden. Schätzungen zufolge sind in Deutschland inzwischen rund 650.000 Menschen von ME/CFS oder chronischer Fatigue betroffen. Besonders durch Long COVID ist das Thema stärker in den öffentlichen Fokus gerückt. Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) startet deshalb gemeinsam mit der Universität Bonn eine Studie, die untersucht, wie Apps Menschen mit chronischer Fatigue im Alltag helfen können.
Das Element Natrium spielt für die Funktion des Nervensystems eine zentrale Rolle. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Instituts für Neurobiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat nun unter Beteiligung der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn die Natriumkonzentration in Astrozyten, speziellen Zellen im Gehirn, genauer untersucht. Die Forschenden entwickelten dazu eine Methode, mit der sie den Natriumgehalt einzelner Zellen im Gewebe direkt sichtbar machen können, wie sie nun in der Fachzeitschrift Nature Communications beschreiben.
Das Geheimnis um den zukünftigen Standort der Skulptur „Mean Average“ ist gelüftet: Die markante Bronzeplastik des international renommierten Künstlers Tony Cragg wird künftig dauerhaft vor dem neuen Herzzentrum des Universitätsklinikums Bonn (UKB) zu sehen sein. Nach mehreren Monaten der Restaurierung in einer Düsseldorfer Kunstgießerei kehrt das Kunstwerk damit an einen neuen, prominenten Ort im öffentlichen Raum der Bundesstadt Bonn zurück. Die feierliche Enthüllung der Skulptur findet am 12. Juni 2026 statt. Die Veranstaltung ist zugleich Teil des offiziellen Festakts zum 40-jährigen Bestehen der „Stiftung für Kunst und Kultur e. V.“
„PearNet“ entwickelt spezielle Wearables – das heißt am Körper getragene elektronische Geräte –, die Epilepsie-Patientinnen und -Patienten vor Anfällen warnen und diese gleichzeitig beobachten und aufzeichnen. Das Projekt von Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn erhält jetzt eine Förderung von rund 2,7 Millionen Euro für drei Jahre über das Programm GO-Bio next des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Damit soll dessen Ausgründung weiter vorbereitet werden, um so das Wearable-Set als Produkt auf den biotechnologischen Markt zu bringen.
Der Ticketvorverkauf für das erste Konzert der neuen Veranstaltungsreihe „Noten und Neuronen“ ist gestartet. Zum Auftakt des außergewöhnlichen Wissenschafts- und Musikprojekts stehen am 10. Juli 2026 die Bläck Fööss gemeinsam mit dem Kammerorchester des Gürzenich-Orchesters Köln und dem UKB-Chor sowie dem UKB-Projektorchester, das unter anderem aus verschiedenen Ensembles der Universität Bonn zusammengestellt wurde, in der Kölner Philharmonie auf der Bühne. In der vergangenen Woche waren die Bläck Fööss auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und ließen sich mit einem Hochleistungs-MRT in ihre Gehirne gucken.
In Zeiten des Klimawandels müssen auch Kliniken nachhaltige Strategien zum Schutz von Ressourcen entwickeln. Denn das weltweite Gesundheitswesen trägt beispielsweise mit vier bis fünf Prozent der globalen Treibhausgasemissionen maßgeblich zu dieser Problematik bei. Insbesondere die Anästhesiologie und Intensivmedizin gehören zu den ressourcen- und energieintensivsten Bereichen. Die Wissenschaftler Dr. Florian Windler und Dr. Pascal Siegert von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (KAI) am Universitätsklinikum Bonn (UKB) berichten über Nachhaltigkeit in der Anästhesie und neue Forschungsergebnisse, die unter anderem kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of Clinical Anesthesia” veröffentlicht wurden.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) warnt vor betrügerischen Telefonanrufen, bei denen sich unbekannte Personen fälschlicherweise als Mitarbeitende des UKB ausgeben. In mehreren Fällen wurde Angehörigen telefonisch mitgeteilt, Familienmitglieder seien schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder müssten dringend operiert werden. Im Anschluss wurden Geldzahlungen gefordert.
Vom 27. bis 29. Mai lädt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) erneut gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V., den Grünen Damen sowie den Fachschaften Medizin und Pharmazie in das beliebte Teddy-Krankenhaus ein. Die Klinik ist auf dem Gelände vor dem Eltern-Kind-Zentrum am UKB, Venusberg-Campus 1 (Gebäude B 30), aufgebaut und hat täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. An diesen drei Tagen können Kindergartengruppen ihre kranken und verletzten Kuscheltiere von den angehenden Medizinerinnen und Medizinern behandeln lassen. Am 28 und 29. Mai 2026 öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 14:00 bis 16:00 Uhr für alle interessierten Eltern mit ihren Kindern seine Türen.
Der im Alltag empfundene und sehr belastende Verlust von Interesse oder Freude an normalerweise positiven Aktivitäten, ist ein Kernsymptom einer schweren Depression. Doch bisher ist es unklar, wie genau sich diese Anhedonie, auch bekannt als Belohnungsdefizit, manifestiert. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn sowie des Universitätsklinikums Tübingen haben herausgefunden, dass Personen mit Depressionen Essen nicht als weniger belohnend empfinden, wenn sie es tatsächlich konsumieren. Die Unterschiede zu Personen ohne Depression ergeben sich in der Erwartung: wie sehr sie etwas wollen, bevor sie es erhalten. Dieses verminderte Verlangen hängt auch mit dem klinischen Ausmaß der Anhedonie zusammen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im Fachjournal „Cell Reports Medicine“ erschienen.
Veranstaltungen und Termine
16.07.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Prof. Verena Kirn, Stellv. Direktorin Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB, Dr. Christina Kaiser und Dr. Kira Winkler, Oberärztinnen Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal BMZ I als Präsenzveranstaltung statt.






































