
Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf der Website des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Als Maximalversorger und drittgrößter Arbeitgeber der Region Bonn/Rhein-Sieg stehen wir mit rund 9.900 Mitarbeitenden für Spitzenmedizin, innovative Forschung und exzellente Lehre. Wir versorgen jährlich über 500.000 Patientinnen und Patienten und bilden mehr als 3.500 (Zahn-)Medizin-Studierende sowie rund 550 Auszubildende in Gesundheitsberufen aus. In enger Partnerschaft mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn verbinden wir klinische Praxis mit wissenschaftlicher Exzellenz und treiben gemeinsam den medizinischen Fortschritt voran. Durch modernste Verfahren, nachhaltige Strukturen und starke regionale Vernetzung gestalten wir die Gesundheitsversorgung in Bonn und weit darüber hinaus aktiv mit. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gern über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Uwe Reuter,
Vorstandsvorsitzender / Ärztlicher Vorstand

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Aktuelles
Die Kraftwerke der Zellen – die sogenannten Mitochondrien – können offenbar die Zahl der Lipidtröpfchen in der Zelle beeinflussen. Dabei spielt ein Mechanismus eine zentrale Rolle, der eigentlich für einen ganz anderen Zweck gedacht ist. Das zeigt eine aktuelle Studie von Universität Bonn und Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie der Universität Freiburg. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology erschienen.
Analyse von etwa 1604 Studien aus über drei Jahrzehnten beweist: Das Delir stellt eine klinisch hochrelevante, aber wissenschaftlich zu oft vernachlässigte Komplikation in der Herzmedizin dar. Prävention kann dagegen die Delirhäufigkeit um bis zu 40 Prozent senken. Die Übersichtsarbeit unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) wurde nun im renommierten European Heart Journal veröffentlicht und liefert systematische Präventionsstrategien und innovative Therapieempfehlungen.
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) kann bestimmte Krebsarten oder Autoimmunerkrankungen auslösen, aber wie der Körper diese häufige Virusinfektion unter Kontrolle hält, ist weitestgehend unbekannt. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben jetzt genetische und nicht-genetische Faktoren identifiziert, die dem Körper helfen EBV zu bekämpfen. Hierfür werteten sie Genomsequenz-Daten, die eigentlich zur Charakterisierung des menschlichen Erbguts gedacht sind, auf eine neue Art aus. Mit der neuen Technik konnten sie die Menge an EBV im Blut abschätzen und in großen Gesundheitsdatensätzen Zusammenhänge finden – zum Beispiel eine erhöhte Viruslast in Personen mit HIV-Infektionen, aber auch Rauchern. Auch gab es Hinweise auf neue Gene, die Schlüsselrollen in der EBV-Immunität haben. Ihre Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht.
Trotz intensiver Forschung ist Bauchspeicheldrüsenkrebs nach wie vor eine der tödlichsten Krebsarten. Obwohl nur rund vier Prozent aller Krebsneuerkrankungen die Bauchspeicheldrüse betreffen, ist diese Tumorentität die vierthäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Zum Deutschen Krebskongress 2026 stellt die Deutsche Krebshilfe nun drei großangelegte Projekte vor, die sie im Rahmen ihres Förderschwerpunkts „Deutsche Allianz Pankreaskarzinom“ fördert. In dem geförderten Projekt PrepAIred wollen Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn in Kooperation mit der Universität North Carolina (USA) mittels KI-basiertem Protein-Design gezielt Bauchspeicheldrüsenkrebs bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit insgesamt 1,99 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.
Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn und das Universitätsklinikum Bonn (UKB) initiieren gemeinsam das EKFS-Promotionskolleg IMMUNE PILOT, das Medizinstudierende frühzeitig an die klinisch-wissenschaftliche Forschung heranführt. Das strukturierte Programm verortet sich an der Schnittstelle von Immunologie, Neurowissenschaften und Genetik und richtet sich an Studierende mit ausgeprägtem Forschungsinteresse, die eine Laufbahn als Clinician Scientist anstreben. Das Kolleg wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) gefördert, einer der führenden Stiftungen zur Unterstützung des medizinisch-wissenschaftlichen Nachwuchses.
Am Universitätsklinikum Bonn (UKB) startet das europäische Projekt IMPACT-EU mit einem klaren Ziel: die psychosoziale Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebs und ihren Familien nachhaltig zu stärken. Denn neben einer modernen, interdisziplinären Medizin auf dem neuesten Stand der Forschung brauchen junge Patientinnen und Patienten vor allem Halt, Orientierung und verlässliche Begleitung – vom Zeitpunkt der Diagnose über die gesamte Behandlung bis hin zum Übergang in die Erwachsenenmedizin.
Bluthochdruck in der Lunge ist eine seltene, aber sehr schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt meistens binnen zweier Jahre zum Tod der Betroffenen führt. Bisherige Therapien zögern den Verlauf zwar hinaus, eine Heilung ist aber nicht möglich. Forschungsteams aus Bochum und Bonn untersuchen Mechanismen, die dieser Erkrankung zugrundeliegen. Dabei sind sie auf einen bislang unbekannten Mitspieler gestoßen: das Protein Beta Arrestin 1. Sie konnten nachweisen, dass es eine wichtige Funktion beim Transport der an der Regulierung der Gefäßweite beteiligten Signalstoffe hat. Die Forschenden berichten nun in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Vorstandsmitglieder des Universitätsklinikums Bonn (UKB), unter ihnen der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Vorstand Prof. Uwe Reuter, haben die Kamillus Klinik Asbach besucht, um sich über die Arbeit der renommierten Fachklinik zu informieren und Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit zu erörtern. An dem Termin nahmen zudem Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ teil. Beide Politiker haben sich in besonderem Maße um die Sicherung der regionalen Krankenversorgung verdient gemacht – gerade im Kontext der Übernahme der Kamillus Klinik durch die Deutsche Multiple Sklerose Stiftung NRW (DMSS NRW). Die Verbandsgemeinde Asbach ist Mitträger der seit fast 60 Jahren erfolgreich bestehenden Klinik geworden, um Seite an Seite mit der MS-Stiftung für die medizinische Versorgung in der Region Verantwortung zu übernehmen.
Ein bahnbrechender Ansatz, der auf den Abbau von Membranproteinen in Krebszellen abzielt, wird vom Pathfinder-Programm des Europäischen Innovationsrats (EIC) gefördert. Das Ziel ist, bislang „nicht medikamentös behandelbare” Krebs-assoziierte Proteine durch selektiven Abbau gezielt zu bekämpfen und damit möglicherweise einen neuen Weg zur Überwindung der Resistenz gegen aktuelle Krebstherapien zu eröffnen.
Für den 10. Februar 2026 sind Streikmaßnahmen am Universitätsklinikum Bonn angekündigt. Die medizinisch notwendige Versorgung sowie Notfallbehandlungen sind sichergestellt. Es kann jedoch zu Einschränkungen im planbaren Betrieb kommen. Davon können insbesondere Behandlungen betroffen sein, deren Durchführung medizinisch vertretbar verschoben werden kann. Da Umfang und betroffene Bereiche von Streikmaßnahmen kurzfristig feststehen, können konkrete Auswirkungen häufig erst am Streiktag benannt werden. Sollten sich Änderungen für bereits vereinbarte Termine ergeben, informieren die jeweiligen Fachbereiche die betroffenen Patientinnen und Patienten direkt. Wir bitten um Verständnis für mögliche Verzögerungen oder Unannehmlichkeiten. Ihre medizinisch notwendige Versorgung und Behandlung am Universitätsklinikum Bonn ist auch während Streikmaßnahmen sichergestellt.
Bakterien nutzen Zucker als Nährstoff und wachsen darin schnell. Normalerweise ist Urin praktisch zuckerfrei. Eine Behandlung mit sogenannten SGLT2-Hemmern, die bei Diabetes 2 sowie Herz- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden, führt zu einer Zuckerausscheidung im Urin. Bei deren Einführung als Medikament gab es deswegen große Sorgen vor schweren Niereninfektionen. Die Bonner Forschenden Prof. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie Mitglied im Exzellenzcluster ImmunoSensation3, und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Georg W. Sendtner und Julia Miranda haben einen Mechanismus aufklärt, warum es bei SGLT2 Hemmung nicht zu vermehrten Infektionen der Niere selbst kommt. Über dieses Forschungsergebnis berichteten die Experten kürzlich in der führenden nephrologischen Fachzeitschrift „Kidney International“.
Eine Chlamydien-Infektion ist die häufigste sexuell übertragbare bakterielle Erkrankung und birgt unbehandelt bei jungen Frauen die Gefahr einer Unfruchtbarkeit. Doch das Angebot eines kostenlosen Chlamydien-Screenings wird von ihnen nicht ausreichend in Anspruch genommen. Im Projekt „FemScreen-CT – Multidimensionale Analyse des Chlamydien-Tests für Frauen von 16 bis 25 Jahren“ untersucht die Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Bonn (UKB) gemeinsam mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) am UKB jetzt spezifische Faktoren, welche die Screeningbereitschaft beeinflussen, sowie Barrieren, die bisher eine flächendeckende Durchführung des Screenings in Deutschland verhindern. Ziel ist es, langfristig die Inanspruchnahme von Chlamydien-Tests effektiv zu erhöhen und gleichzeitig Neuinfektionen durch Unterbrechung von Infektionsketten zu verhindern. Das Projekt wird vom Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zwei Jahre mit 1 Millionen Euro gefördert.
Veranstaltungen und Termine
23.04.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Prof. Manuel Ritter, Direktor Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, UKB, Prof. Guido Fechner, Stellv. Direktor Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, UKB und PD Dr. Johannes Stein, Oberarzt und Leiter, Kompetenzzentrum für Endourologie, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal der Frauenklinik als Präsenzveranstaltung statt.
21.05.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Dr. Victoria Frische, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB und Prof. Dieter Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal im Biomedizinischen Zentrum (BMZ) I als Präsenzveranstaltung statt.






































