
Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf der Website des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Als Maximalversorger und drittgrößter Arbeitgeber der Region Bonn/Rhein-Sieg stehen wir mit rund 9.900 Mitarbeitenden für Spitzenmedizin, innovative Forschung und exzellente Lehre. Wir versorgen jährlich über 500.000 Patientinnen und Patienten und bilden mehr als 3.500 (Zahn-)Medizin-Studierende sowie rund 550 Auszubildende in Gesundheitsberufen aus. In enger Partnerschaft mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn verbinden wir klinische Praxis mit wissenschaftlicher Exzellenz und treiben gemeinsam den medizinischen Fortschritt voran. Durch modernste Verfahren, nachhaltige Strukturen und starke regionale Vernetzung gestalten wir die Gesundheitsversorgung in Bonn und weit darüber hinaus aktiv mit. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gern über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Uwe Reuter,
Vorstandsvorsitzender / Ärztlicher Vorstand

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International Medical Service.
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Aktuelles
Palliativmedizin wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig mit der letzten Lebensphase gleichgesetzt. Tatsächlich ist sie jedoch weit mehr als Sterbebegleitung. Moderne Palliativmedizin setzt nicht erst dann ein, wenn eine Erkrankung als unheilbar gilt und der Tod unmittelbar bevorsteht. Vielmehr zielt sie darauf ab, Leiden frühzeitig zu lindern, Symptome zu kontrollieren und Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen über einen oft langen Krankheitsverlauf hinweg zu begleiten. Häufig ist dies ein Prozess, der sich über Wochen und Monate erstecken kann. Eine internationale Autorengruppe unter der Leitung von Medizinerinnen und Medizinern des Universitätsklinikums Bonn (UKB) zeigt nun in einer umfassenden Übersichtsarbeit, dass dieses Verständnis insbesondere in der Herz-Kreislauf-Medizin noch nicht ausreichend verankert ist. Die Studie wurde im renommierten European Heart Journal veröffentlicht und basiert auf der Auswertung von über 1.000 wissenschaftlichen Publikationen und Datensätzen.
Warum erkranken manche Menschen an Parkinson, während andere trotz ähnlicher Voraussetzungen gesund bleiben? Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn zusammen mit der Universität Augsburg geht dieser Frage mit einem ungewöhnlichen Ansatz nach: dem sogenannten Exposom, also der Gesamtheit aller Umweltfaktoren, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist – von Ernährung über Umweltchemikalien bis hin zu Mikroplastik. Das Projekt „ExPres-RBD“ wird von der Walter und Ilse Rose-Stiftung mit über 400.000 Euro gefördert und untersucht erstmals systematisch, wie Umweltfaktoren und biologische Prozesse im Körper zusammenwirken und möglicherweise zur Entstehung von Parkinson beitragen können.
Die Hygieia-Medaille der renommierten Rudolf Schülke Stiftung erhielt in diesem Jahr Dr. rer. nat. Jürgen Gebel für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung und Etablierung standardisierter Testmethoden für chemische Desinfektionsverfahren. Mit der Hygieia-Medaille, die alle zwei Jahre verliehen wird, zeichnet die Stiftung Personen aus, die ihr Lebenswerk der Hygiene und Mikrobiologie gewidmet haben.
Ein bedeutender Erfolg für die Rheumatologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB): Prof. Valentin S. Schäfer wurde in die Scientific Advisory Group (SAG) on Immune and Inflammatory Diseases der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) berufen. Die Ernennung erfolgte durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) im Rahmen eines kompetitiven Auswahlverfahrens. Die dreijährige Mandatsperiode begann im Februar 2026.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fördert ein neues Forschungsprojekt zur Früherkennung und Prävention diabetischer Netzhautschäden am Universitätsklinikum Bonn (UKB). Dr. Katharina Wall, Assistenzärztin an der Augenklinik des UKB, erhält für ihr Projekt „Longitudinale Analyse des Einflusses karotinoidhaltiger Ernährung auf die makuläre Pigmentdichte (MPOD) als Progressionsmarker der diabetischen Retinopathie“ eine Projektförderung der DDG. Ziel der Förderung ist es, innovative Forschungsansätze zur Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Therapie von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen zu unterstützen.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) behauptet erneut seine Spitzenposition unter den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen: In der aktuellen Klinikliste des Magazins FOCUS-Gesundheit belegt das UKB Platz 1 im landesweiten Ranking. Mit insgesamt 40 empfohlenen Fachbereichen gehört der Bonner Maximalversorger erneut zur Spitzengruppe der Krankenhäuser in Deutschland.
Mit dem Lehrprojekt „AnatoVisio“ entwickeln das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn ihre anatomische Ausbildung gezielt weiter. Ziel ist es, Medizinstudierende bereits im vorklinischen Studienabschnitt systematisch an die Interpretation medizinischer Schnittbildgebung heranzuführen und so die klassische Präparationslehre um eine interdisziplinäre Komponente zu ergänzen.
Eine Darmanastomoseninsuffizienz – das unvollständige Zusammenwachsen von Darmnähten nach kolorektalen Eingriffen – betrifft bis zu 30 Prozent der Operierten und kann zu schweren Komplikationen bis hin zu einer Sepsis führen. Unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und dem Amsterdam UMC zeigte ein internationales Forschungsteam nun erstmals den entscheidenden Mechanismus für eine erfolgreiche Verbindung zweier Darmabschnitte, fachsprachlich Darmanastomose. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich in der Fachzeitschrift „Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology“ veröffentlicht worden.
Einst galt die „Pille“ als revolutionär, dann wurde sie zum gängigsten Verhütungsmittel, heute sehen Menschen die Kontrazeption mithilfe von Hormonen vielfach kritisch. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität und ihrer Kooperationspartner am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat jetzt das Projekt PREVENT zur Entwicklung nicht-hormoneller Verhütungsmittel gestartet. Die Forschenden wollen ein Verfahren zur Entwicklung neuartige Wirkstoffe zur Empfängnisverhütung bei Frau und Mann etablieren. PREVENT wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bis 2029 mit drei Millionen Euro gefördert.
Etwa zehn Prozent der über 40-Jährigen in Deutschland leiden an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD). Da die Erkrankung in frühen Stadien oft ohne Beschwerden verläuft, wird sie häufig erst spät diagnostiziert. Dies geht mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Das neue Forschungsprojekt PRED(i)CKD setzt genau hier an: Es entwickelt einen innovativen Prognosescore, der Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Krankenkassendaten frühzeitig identifiziert. Ziel ist, eine bessere Behandlung.
Bonner Forschende rekonstruieren mit Hilfe eines KI-Algorithmus die Position von Makrophagen im Gewebe – Eine neue KI-gestützte Methode rekonstruiert, wo sich Immunzellen ursprünglich in einem Organ befunden hatten, selbst nachdem diese Zellen aus dem Gewebeverband gelöst und einzeln analysiert wurden. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn nutzen dafür das Transkriptom, also die Gesamtheit aller Boten-RNA-Manuskripte, die innerhalb einer Zelle zu einer bestimmten Zeit von den Genen produziert werden. Die Arbeit wurde jetzt in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlicht und stellt den neuen Algorithmus MERLIN vor
Die Kraftwerke der Zellen – die sogenannten Mitochondrien – können offenbar die Zahl der Lipidtröpfchen in der Zelle beeinflussen. Dabei spielt ein Mechanismus eine zentrale Rolle, der eigentlich für einen ganz anderen Zweck gedacht ist. Das zeigt eine aktuelle Studie von Universität Bonn und Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie der Universität Freiburg. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology erschienen.
Analyse von etwa 1604 Studien aus über drei Jahrzehnten beweist: Das Delir stellt eine klinisch hochrelevante, aber wissenschaftlich zu oft vernachlässigte Komplikation in der Herzmedizin dar. Prävention kann dagegen die Delirhäufigkeit um bis zu 40 Prozent senken. Die Übersichtsarbeit unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) wurde nun im renommierten European Heart Journal veröffentlicht und liefert systematische Präventionsstrategien und innovative Therapieempfehlungen.
Veranstaltungen und Termine
23.04.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Prof. Manuel Ritter, Direktor Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, UKB, Prof. Guido Fechner, Stellv. Direktor Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, UKB und PD Dr. Johannes Stein, Oberarzt und Leiter, Kompetenzzentrum für Endourologie, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal der Frauenklinik als Präsenzveranstaltung statt.
Am 29. April 2026 feiern wir ein Jubiläum:25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Schwangerenberatung, Diakonisches Werk Bonn und Region – gemeinnützige GmbH und der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am UKB – und Sie sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Anlass mit uns zu begehen! Seit 25 Jahren beraten wir gemeinsam werdende Eltern am UKB, wenn in der Schwangerschaft plötzlich nichts mehr so ist, wie es vorher war. Eine umfassende Beratung und Begleitung der Eltern in dieser schwierigen Situation ist unser gemeinsames Ziel. Wir sind sehr froh, dass die Schwangerenberatungsstelle nicht nur seit Jahren fester Bestandteil unseres Teams ist, sondern sich seit dem Umzug in unser Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) auch direkt in unserem Ambulanzbereich befindet. Anlässlich des Jubiläums haben wir ein interessantes Programm für Sie zusammengestellt, das die vielfältige, multiprofessionelle Begleitung von Schwangeren und ihren Partnern umfasst und Gelegenheit bietet zu Austausch und Vernetzung. Wir freuen uns darauf, Sie bei unserer Feier willkommen zu heißen!
21.05.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Dr. Victoria Frische, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB und Prof. Dieter Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal im Biomedizinischen Zentrum (BMZ) I als Präsenzveranstaltung statt.
16.07.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Prof. Verena Kirn, Stellv. Direktorin Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB, Dr. Christina Kaiser und Dr. Kira Winkler, Oberärztinnen Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal BMZ I als Präsenzveranstaltung statt.







































