
Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf der Website des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Als Maximalversorger und drittgrößter Arbeitgeber der Region Bonn/Rhein-Sieg stehen wir mit rund 9.900 Mitarbeitenden für Spitzenmedizin, innovative Forschung und exzellente Lehre. Wir versorgen jährlich über 500.000 Patientinnen und Patienten und bilden mehr als 3.500 (Zahn-)Medizin-Studierende sowie rund 550 Auszubildende in Gesundheitsberufen aus. In enger Partnerschaft mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn verbinden wir klinische Praxis mit wissenschaftlicher Exzellenz und treiben gemeinsam den medizinischen Fortschritt voran. Durch modernste Verfahren, nachhaltige Strukturen und starke regionale Vernetzung gestalten wir die Gesundheitsversorgung in Bonn und weit darüber hinaus aktiv mit. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gern über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Uwe Reuter,
Vorstandsvorsitzender / Ärztlicher Vorstand

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Aktuelles
Leichte Hirnverletzungen, wie sie bei Unfällen, Sport oder Gewalt häufig vorkommen, können zu anhaltenden Gedächtnisproblemen und Demenzrisiko führen. Doch bisher fehlen Therapien gegen diese Folgeschäden. Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Physiologie II des Universitätsklinikum Bonn (UKB) Dr. Dr. Sergio Castro-Gomez, Neuroscience Clinician Scientist vom Zentrum für Neurologie am UKB und Mitglied im Exzellenzclusters ImmunoSensation3 und im Transdisziplinären Forschungsbereich (TRA) „Present Pasts“ der Universität Bonn, hat zusammen mit Kollegen entdeckt: Das Protein ASC – ein Baustein von zellulären Notruf-Knöpfen – sorgt in Mäusen für langanhaltende Entzündungen im Gehirn bis zu 21 Tage nach der Verletzung. Das Forschungsteam erhofft sich durch die Aufklärung der Entzündungsmechanismen, die der traumatischen Hirnverletzung zugrunde liegen, Ansatzpunkte für zukünftige therapeutische Strategien. Die Arbeit im Journal of Clinical Investigation legt die Grundlage für zukünftige klinische Studien.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) stellt seine Kommunikationsarbeit neu auf: Felix Heyder (42) hat zum 1. Mai 2026 die Leitung der Stabsstelle Public Relations & Corporate Communication übernommen und ist damit zugleich neuer Pressesprecher des UKB. Heyder verfügt über langjährige Erfahrung im Journalismus und in der strategischen Kommunikation. Seine Laufbahn begann beim Bonner General-Anzeiger, es folgten ein redaktionelles Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sowie ein abgeschlossenes Studium der Medienökonomie. Über viele Jahre prägte er als leitender Redakteur und Fotochef den Newsroom der Funke Mediengruppe in Essen.
Wie können Krebspatient*innen am besten die Kompetenz erwerben, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten? Die Universitäten Bonn und Köln entwickeln und evaluieren gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) digitale Schulungen für Patien*innen zum richtigen Umgang mit Krebsmedikamenten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt „ANIMATE“ in den nächsten drei Jahren mit mehr als 370.000 Euro. Das Vorhaben startet im Mai.
Wie bestimmen unsere Gene unser Aussehen und unsere Anfälligkeit für Krankheiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der biomedizinischen Forschung und heute können wir Tausende menschlicher Genome sequenzieren, um diese Gene zu finden. Gene arbeiten allerdings in komplexen Netzwerken zusammen. In einer großen transdisziplinären Zusammenarbeit machte sich ein internationales Team aus Genetikern und Bioinformatikern daran, einer sogenannten Genetische Interaktions(GI)-Karte einer menschlichen Zelle zu erstellen. Unter maßgeblicher Beteiligung des kanadischen Donnelly Centre, der University of Minnesota, des kanadischen Hospital for Sick Children, des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Bonn konnte jetzt im Fachjournal Cell ein erster Entwurf veröffentlicht werden. Dieser deckt derzeit etwa 2,5 Prozent aller möglichen Genpaare ab.
Myofibrilläre Myopathie Typ 6 (MFM6) ist eine seltene genetische Muskelerkrankung, die aufgrund einer Störung der Muskelproteinkontrolle zu einer schweren Muskelschwäche und einer drastisch verkürzten Lebenserwartung führt. Forschende des Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Universität Bonn entwickelten ein Mausmodell für die Erkrankung und konnten so zeigen, dass eine Störung im Zellrecycling, fachsprachlich Autophagie, der primäre Auslöser für das Krankheitsbild ist. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
Für Kinder mit einer stark eingeschränkten Pumpfunktionsstörung des Herzens gibt es bisher wenige therapeutische Optionen. Seit kurzem wird die chirurgische Verengung der Pulmonalarterie eingesetzt, um das Herz gezielt zu „trainieren“. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn untersuchten den zugrundeliegenden Mechanismus. Sie konnten am Mausmodell zeigen, dass eine Druckbelastung im nachgeburtlichen Herzen regenerative Mechanismen in beiden Herzkammern auslöst, die die Zahl der Herzmuskel- und Gefäßzellen erhöhen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im American Heart Association Journal „Circulation“ erschienen.
Bewegung oder Gespräche – welche Ansätze können Menschen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Alltag unterstützen? Dieser Frage geht eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gemeinsam mit der Universität Bonn nach. Dafür werden aktuell Studienteilnehmende im Alter von 16 bis 24 Jahren mit ADHS gesucht.
Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) setzt als erstes Zentrum außerhalb Frankreichs die innovative Strahlenschutztechnologie Nova X in seiner neurointerventionellen Angiographieanlage ein. Seit Anfang März 2026 wird das System im klinischen Alltag eingesetzt und unterstützt das Team bei Eingriffen wie diagnostischen Angiografien, Thrombektomien bei Schlaganfall sowie der Versorgung komplexer Gefäßfehlbildungen wie Aneurysmen und arteriovenöser Malformationen.
Wenn Menschen oder Tiere etwas essen, was bei ihnen zu Unwohlsein führt, gehen sie danach dieser Nahrungsquelle aus dem Weg. Unklar war bislang, wie genau dieses Vermeidungs-Lernen erfolgt. Eine neue Studie zeigt, dass dabei die Kommunikation zwischen Hirn- und Fettzellen eine wesentliche Rolle spielen könnte. Die Beteiligten der Universitäten Bonn und Tohoku (Japan) sowie des Universitätsklinikums Bonn haben den zuvor unbekannten Mechanismus in der Fruchtfliege Drosophila aufgeklärt. Er könnte in ähnlicher Form auch in Säugetieren und sogar im Menschen existieren. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift Neuron erschienen.
Mit einer neu geschaffenen Professur und einer eigenständigen Klinik für Thoraxchirurgie erweitert das Universitätsklinikum Bonn (UKB) gezielt sein Angebot zur Behandlung von Lungenerkrankungen. Innovative und schonende Verfahren mithilfe der robotischen Chirurgie, computergestützte Diagnostikverfahren (Künstliche Intelligenz – KI), gelenkte digitale Patientenpfade und eine eng vernetzte, individuell auf jeden Patienten zugeschnittene Tumormedizin sind integraler Bestandteil der neuen Klinik.
Ab diesem Sommer geht die Konzertreihe „Noten und Neuronen: Musik für die Gehirngesundheit“ auf Tour. In sechs Konzerten verbinden die Medizinische Fakultät Bonn, das Universitätsklinikum Bonn (UKB), das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der UKBonn Musik e.V. hochkarätige Live-Acts mit Einblicken in die Wirkung von Musik auf das menschliche Gehirn und ihr Potenzial für die geistige Fitness. Spielorte sind Berlin, Bonn, Dortmund, München und Köln. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des „Wissenschaftsjahres 2026: Medizin der Zukunft“, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ausgerichtet wird.
Die Medizinische Fakultät Bonn war bei der Förderung „Freiraum“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erneut erfolgreich: Im April starten drei neue Lehrprojekte, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Technologien praxisnahes Lernen im Medizinstudium stärken sollen. Insgesamt mehr als eine Million Euro erhalten die Teams der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) für die Umsetzung ihrer Vorhaben.
Große internationale Anerkennung für die Pathologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB): Glen Kristiansen ist mit der renommierten Paul-Albert-Grawitz-Medaille der International Society of Urological Pathology (ISUP) ausgezeichnet worden. Die Ehrung zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der Uropathologie und würdigt sein langjähriges Engagement für die internationale Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung diagnostischer Standards.
Veranstaltungen und Termine
Wir freuen uns, Ihnen unser nächstes und damit 20. Internationales Symposium zur interventionellen und chirurgischen Therapie angeborener Herzfehler am 08.05.2026 anzukündigen. Der Titel dieses Symposiums lautet: „Imaging during interventions, operations and bedside imaging“ Wir wollen uns mit der Rolle bildgebender Verfahren bei der Therapie angeborener Herzfehler auseinandersetzen. Schwerpunkte der Veranstaltung sind aktuelle Entwicklungen und die Einordnung der unterschiedlichen Darstellungsmethoden, die operative oder interventionelle Eingriffe begleiten. Anhand von Beispielen werden verschiedene bildgebende Verfahren auf ihre Relevanz, Aussagekraft und praktischen Nutzen während invasiver Eingriffe überprüft und diskutiert. Neue 3D- Verfahren sowie die Rolle der 3D-live Rendering Maschinen für die Durchführung von Interventionen oder Operationen sollen neben den etablierten Methoden wie 3D-Rekonstruktionen aus Echo, CT und MRT vorgestellt werden. Wie in all den vergangenen Jahren werden Live-Präsentationen aus dem OP und dem Herzkatheterlabor den praktischen Bezug herstellen und Raum für interessanten Austausch und Diskussionen bereiten. Die Fallvorstellungen erfolgen durch Studierende der Bonner Universitätsklinik. Wir haben neben unserem herausragenden Moderatoren-Team, Sir Shak Qureshi (London) und Professor Victor Hraska (Wiskonsin), Professor Marc Gewillig (Leuven) international renommierte Vortragende eingeladen, um mit Ihrer Erfahrung über die aktuellen Standards zu diskutieren und Projektionen in die Zukunft zu entwickeln. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Das Wissenschafts-Dinner Du scrollst durch Instagram und stolperst über den nächsten „Game-Changer“ für dein Immunsystem? Aber was ist wirklich dran an Posts und Trends? In der Immunsystem Gerüchteküche kommt Wissenschaft auf den Tisch. In lockerer Pub-Atmosphäre präsentieren wir euch Statements von Gesundheits-Influencer*innen. Ihr diskutiert in Gruppen und stimmt ab: Wahr oder falsch? Als Unterstützung haben wir an jeden eurer Tische eine*n Expert*in eingeladen. Fünf Professor*innen des Exzellenzclusters ImmunoSensation³ der Universität Bonn sind zu Gast und begleiten euch durch den Abend. Wenn du also schon immer mal mit einer/einem Wissenschaftler*in zu Abend essen wolltest - sei dabei!
21.05.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Dr. Victoria Frische, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB und Prof. Dieter Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal im Biomedizinischen Zentrum (BMZ) I als Präsenzveranstaltung statt.
16.07.2026 ab 18 Uhr | Referierende: Prof. Verena Kirn, Stellv. Direktorin Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB, Dr. Christina Kaiser und Dr. Kira Winkler, Oberärztinnen Klinik für Senologie mit zertifiziertem Brustzentrum, UKB | Die Veranstaltung findet im Hörsaal BMZ I als Präsenzveranstaltung statt.







































